pfarrgemeinde aggsbach dorf



Die Pfarrkirche

Die Pfarrkirche erhielt ihr Aussehen nach der Aufhebung des Klosters durch Kaiser Joseph II (1780 - 1790) im Jahr 1782 (Quelle: www.kartause.net) durch den Anbau des Turmes, die Errichtung einer Kanzel und durch die Entfernung des den Kirchenraum teilenden Lettners.

Der von Süden nach Norden ausgerichtete gotische Kirchenraum erhält viel Licht durch hohe Fenster, von denen eines im Chor durch den angebauten Turm verdeckt wird. Gotische Schlusssteine zieren die Kreuzrippengewölbe. Sie zeigen Maria mit dem Kind, das Einhorn, den Pelikan, den Löwen und den Phönix.

Das Altarbild von Tobias Pock (1609 - 1683, Wien) zeigt Mariens Aufnahme in den Himmel ("Mariä Himmelfahrt"), das Patrozinium der Pfarrkirche. Der Hochaltar wurde 1911 errichtet. Kanzel und Orgelgehäuse stammen aus dem späten 18. Jahrhundert, die beiden Seitenaltäre sind Leihgaben der Kirche Sankt Johann im Mauerthale.

(Quelle: www.kartause.net, Dr. Franz Sidl).
Weblink: Geschichte der Kartause Aggsbach

Kirchenführungen: Mag. Christine Nussbaumer, telefonische Vereinbarung 0664 9370444 od. 02753 83010, per e-Mail nussbaumer.christine(at)A1.net

2001 konnte eine neue Orgel in das barocke Gehäuse eingebaut werden. Unter fachkundiger Beratung durch das Orgelreferat der Diözese St. Pölten und namhafter Orgelmeister errichtete die Firma Allgäuer eine Orgel mit 2 Manualen und Pedal. Das Orgelwerk gliedert sich in das vor dem Orgelspieler situierte Brüstungspositiv (C - f''': Coppel 8', Flöte 4', Prinzipal 2', Cimbel 1' 2-fach), Hauptwerk rechts vom Spieltisch (C - f''': Prinzipal 8', Portun 8', Oktav 4', Flöte 4', Quinte 2 2/3', Superoktave 2', Mixtur 1 1/3' 4-fach, Terz 1 3/5') und links vom Organisten die Register des Pedals (C - d': Subbaß 16', Oktavbaß 8', Choralbaß 4', Posaune 8').

Neben den kirchenmusikalischen Aufgaben im Rahmen der Gottesdienste ermöglicht die besondere Disposition des Instrumentes interessante Orgelkonzerte im großartigen Klangraum des ca. 46 m langen, 7 m breiten und 15 m hohen Kirchenraumes. Einige Orgelschüler/innen bereiten sich im Rahmen der pfarrlichen Aufgaben auf die festliche Mitgestaltung der Gottesdienste vor.


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